Hamburger Park im Herbst von Otto Illies

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Künstler: Otto Illies Auflage: Original Jahr: - Maße B/H in cm: 56x47 mit Rahmen.... mehr
Informationen zum Kunstwerk "Hamburger Park im Herbst von Otto Illies"
  • Künstler: Otto Illies
  • Auflage: Original
  • Jahr: -
  • Maße B/H in cm: 56x47 mit Rahmen. 50x41 ohne Rahmen.
  • Technik: Öl auf Leinwand
  • Hinweis: Die angebotenen Kunstgegenstände sind - sofern nicht anders angegeben - historische Originale und keine Neuware. Übliche Nutzungserscheinungen sind hierbei regelmäßig vorhanden. Das betrifft auch den eventuell vorhandenen Rahmen zum Bild, der sich daher beim rechtswirksamen Kauf als kostenlose Beigabe versteht.

Otto Illies (* 25. Januar 1881 in Yokohama, Japan; † 22. Februar 1959 in Wernigerode) war ein deutscher Maler.

Otto Illies, ein Vetter von Arthur Illies, wurde als Sohn eines Überseekaufmanns in Japan geboren und verbrachte dort einen Teil seiner Kindheit. Die übrigen Kinderjahre lebte er in Blankenese, später dann in Schleswig-Holstein auf dem Land. 1898–99 erhielt er Malunterricht bei Georg Burmester bei Kiel und 1900/01 bei Ernst Eitner in Hamburg. Ab 1901 studierte er an der Universität München Kunstgeschichte und Geschichte und besuchte die Aktschule von Heinrich Knirr.

1903 bis 1908 war Illies Schüler der Aktklasse Ludwig von Hofmanns an der Weimarer Kunstschule. Er war befreundet mit seinen Mitschülern Ivo Hauptmann, Hans Delbrück, Arnold Dahlke, Rudolf Siegmund, Erwin Vollmer, Herbert von Treskow, Georg Gerken, Willy Preetorius und Muckel Schlittgen sowie mit Carl Lambrecht. Später war er auch mit Ludwig von Hoffmann eng befreundet (umfangreicher Briefwechsel im Ludwig-von-Hofmann-Archiv in Zürich). In Weimar kam Illies mit dem Neoimpressionismus in Berührung, mit dem er sich intensiv und nachhaltig auseinandersetzte, von dem er sich schließlich jedoch entschieden abwandte.

Von 1908 bis 1911 führte er eine Ateliergemeinschaft mit Hans Delbrück in Berlin. 1908 beteiligte er sich an der Ausstellung der Berliner Secession.

1910 starben seine Eltern. Mit dem ererbten beträchtlichen Vermögen baute sich Illies 1911 auf dem Falkenstein nach Entwürfen von Walther Baedeker eine repräsentative Villa, in deren Nordflügel das Atelier eingerichtet war. Er wurde 1920 Mitglied der Hamburgischen Künstlerschaft und 1922 des Hamburger Künstler-Vereins. 1924 übersiedelte er nach Wernigerode im Harz, wo er 1959 verstarb.

Illies wurde vor allem als Landschaftsmaler bekannt. Eine besondere Rolle in seiner Bildwelt spielen Bäume, insbesondere Obstbäume, außerdem Steinbrüche, Felsen und Bergwerksstollen (sogn. Pinge). Illies leistete auch als Interieur- und vor allem als Blumenmaler Bedeutendes. Anlässlich seines 50. Todestages veranstaltete das Gleimhaus in Halberstadt, das einen großen Teil seines künstlerischen und schriftlichen Nachlasses aufbewahrt, im Jahr 2009 eine Retrospektive seiner Werke.

Literatur:

    Maria Dietl (Hrsg.): Otto Illies: 1881-1959. Gemälde, Pastelle, Graphik. Katalog zur Ausstellung in der Galerie im Gutshaus Großjena bei Naumburg an der Saale, 3. Juni bis 2 Juli 1995. Großjena: Galerie im Gutshaus, 1995
    Reimar F. Lacher: Schenkung Otto Illies. In: Gemeinnützige Blätter. Der Förderkreis Gleimhaus e. V. berichtet und informiert, 17. Jg. 2008, Heft 35/36, S. 65-67
    Farben-Schöpfung. Otto Illies (1881-1959), Yokohama, Hamburg, Wernigerode. Kat. zur Ausst. im Gleimhaus Halberstadt vom 2. Mai 2009 bis 2. August 2009, hg. v. Reimar F. Lacher, mit Beiträgen von Rita Kayser, Reimar F. Lacher, Heike Billerbeck und einer Teiledition der Jugenderinnerungen Otto Illies'. Halle 2009

Quelle: Wikipedia

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